Stadt Beroun
Entdecken Sie den Zauber des königlichen Berouns, berühmt für seine reiche Geschichte und mittelalterliche Befestigung, genau wie für die weltbekannten Töpfermärkte, tolle Gastronomie und das Medvědárium.
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Ein nicht anstrengender Wanderausflug von Mořina nach Karlštejn, wo Sie atemberaubende Ausblicke, Geschichten mittelalterlicher Helden und die Besichtigung einer berühmten Burg erwarten.
Der Böhmische Karst ist ein Juwel voller Naturschönheiten und historischer Denkmäler, die auf der Kinoleinwand zum Leben erwachen. Der Filmlehrpfad führt Sie an jene Orte, die Spielfilmen mit mittelalterlicher Thematik als Kulisse dienten. Begleiten Sie uns auf eine abenteuerliche Reise zwischen Mořina und Karlštejn, auf der die Geschichten der Filmhelden Jan Žižka, Jan Hus, Karl IV. oder dem geheimnisvollen Kreuzritterorden zum Leben erweckt werden.
Beginnen Sie Ihre mittelalterliche Wanderung in Mořina, einem ehemaligen königlichen Hof im Besitz der böhmischen Könige. Hier weilten seinerzeit auch bedeutende Maler, die an der Ausgestaltung der Kapelle des hl. Kreuzes auf der Burg Karlštejn, unter ihnen Magister Theodoricus, beteiligt waren. Von Mořina aus folgen Sie der gelben Wandermarkierung zum Steinbruch Velká Amerika (Großes Amerika). Von der Höhe des Steinbruchs, auf der ein Fußweg verläuft, beobachtete das Gefolge des Filmhelden Jan Žižka den mörderischen Angriff auf die Boreš`s Abordnung, die auf dem Wege nach Prag war.
Von den Steinbrüchen aus setzen Sie Ihren Weg fort, auf dem gelb markierten Weg bis zur Weggabelung Bei der Eiche der sieben Brüder (U dubu sedmi bratří), einem denkwürdigen Grenzbaum, unter welchem der Legende nach die Räuberbrüder ihre Beute teilten. Nach fünf Kilometern können Sie in einem Unterstand bei einer Eiche eine Rast einlegen, dann ist es nur noch ein Kilometer bis zur Burg Karlštejn. Beim Anblick der kaiserlichen Residenz und der umliegenden Hügel ist interessant, dass die Karlsteiner Burgmauern den Angriffen der hussitischen Belagerer ausgesetzt waren, die sie jedoch nie eroberten.
Karlštejn hat sich den Ruf einer uneinnehmbaren Burg erworben, was jedoch bei weitem nicht für Filmemacher gilt. Sie nutzten für die Dreharbeiten nicht nur die Umgebung der Burg, sondern auch ihre Innenräume. Sobald Sie den Burgvorplatz erklimmen und sich zum Eingang des Uhrenturms begeben, befinden Sie sich auf jenem Pfad, den der Filmheld Magister Jan Hus, gespielt von Matěj Hádek, zu Pferde auf seinem Weg zum Konstanzer Konzil zurücklegte. Sein Gefolge hämmerte mit aller Kraft an das Tor des Uhrenturms, um die Ankunft der von Hus geführten Abordnung zu verkünden.
Es gibt kaum jemanden, der sich in Verbindung mit der Burg nicht an das Filmmusical Nacht auf Karlštejn unter der Regie von Zdeněk Podskalský erinnert. Die Außenaufnahmen des Films wurden im Verlaufe eines ganzen Jahres auf Karlštejn gedreht. Die Filmemacher nutzten für die Dreharbeiten freie Tage während der Touristensaison, sodass die einzelnen Szenen zeitlich nicht aneinander anknüpfen. Die Filmgestalten bewegen sich somit vom Sommer in den Herbst und von der Herbstkälte in sonnige Frühlingstage.
Sofern Sie den Großen Turm besichtigen, erblicken Sie die Räumlichkeiten, in denen der Film Tal der Bienen gedreht wurde. Die Filmemacher erzählen die Geschichte der Soldaten des Kreuzritterordens, die hinter verschlossenen Mauern in den oberen drei Stockwerken des Turms leben. Es handelte sich um Aufnahmen aus dem Kapitelsaal, dem Refektorium bzw. aus den Gemächern. Hier verwendeten die Filmemacher die weißen Mauern der Burg Karlštejn, die besser zur Strenge der Klosteranlage passten.
Nach der Besichtigung der Burg fahren Sie auf der kurvenreichen Hauptstraße in Richtung des unteren Teils der Marktgemeinde Karlštejn, Budňany genannt. Auf dem Wege nach unten stoßen Sie auf die Kirche St. Palmatius die etwa zur gleichen Zeit wie die Burg Karlštejn erbaut wurde. Dieser Heilige ist sehr eng mit Karlštejn verbunden. Erinnern Sie sich an den berühmten Satz von Pešek: „Heiliger Schutzpatron, Palmatius, ich gebe zwei Schock Groschen für eine Frau!“?
Über die Stahlbrücke erreichen Sie den Bahnhof Karlštejn, wo unsere Filmwanderung endet. Sollten Sie jedoch noch Kraft haben, können Sie Ihre Route verlängern. Zum Schluss haben wir noch einen Tipp für Sie – die Burgstätte Tetín. Obwohl dies kein allzu beliebter Drehort ist, können Sie den Weg zumindest mit einer symbolischen Verbindung beenden. Es ist bezeichnend, dass sich entlang des Flusses Berounka auf einer Uferseite eine fürstliche Burgstätte der Premysliden und auf der anderen Seite eine kaiserliche Sommerresidenz der Luxemburger Dynastie befand. Diese Orte sind daher mit den Höhepunkten der böhmischen Staatlichkeit und der Entstehung des böhmischen Königreichs im Mittelalter verbunden.
Anfang
Mořina
Länge:
8,3 km
Dauer
2,5 Stunden
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