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Church of Jan Nepomuk in Tetín

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Wallfahrtsort Tetín

Die Anfänge der Gemeinde Tetín reichen bis ins 10. Jahrhundert zurück. Sie ist wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Kirchen und den Aufenthalt der Fürstin Ludmila bekannt.

Das Gebiet um Tetín war bereits in der Altsteinzeit besiedelt. Das Dorf erhielt seinen Namen erst viele Jahre später, genauer gesagt im 10. Jahrhundert. Zu dieser Zeit lebte hier auch Fürstin Ludmila, die Gemahlin von Fürst Bořivoj. Ihr Aufenthalt in Tetín endete leider tragisch, da sie dort im Jahr 921 erdrosselt wurde. Besonderheit von Tetín und Grund für die Besuche vieler Pilger in Vergangenheit und Gegenwart sind die 3 Kirchen im Zentrum des ansonsten eher kleinen Dorfes.

  • Tipp für Sie: Machen Sie einen Spaziergang auf dem Lehrpfad Tetínské vyhlídky und genießen Sie das Panorama des Dorfes und des Flusses Berounka. Neben den Aussichtspunkten, die durch den Kalksteinabbau entstanden sind, findet man in einem der Tunnel südwestlich des Orts auch die Überreste einer kleinen Eisenbahnlinie und eine Ausstellung zum Kalksteinabbau.

Das Besondere an Tetín ist, dass es auf kleinem Raum von allem etwas bietet. Für Pilger gibt es hier Kirchen, für Historiker das Tetín-Museum und die Burgruine. Naturliebhaber werden sowohl die Aussichtspunkte, als auch den Tetín-Wasserfall und den Fluss Berounka selbst zu schätzen wissen. Am Ortsrand befinden sich sogar Wohnmobilstellplätze, und Radfahrer können das Dorf auf dem Wanderweg der hl. Ludmila durchqueren.

Wohin als Nächstes?

In der Umgebung von Tetín gibt es viel zu entdecken! Die Höhlen Koněpruské jeskyně liegen in der Nähe, und auch Karlštejn oder Beroun sind nicht weit entfernt. Wer zwei Wallfahrtsorte an einem Tag besuchen möchte, sollte das nahegelegene Svatý Jan pod Skalou besuchen.

 

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