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Burgruine Točník

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Burgruine Točník

Točník wird für gewöhnlich als die Burg von König Wenzel IV. Bezeichnet. Gemeinsam mit Žebrák bildet es die besterhaltene böhmische Burgengruppe und ist ein Beleg für hochentwickelte Baukunst.

Begeben Sie sich auf die Burg, auf der besondere offizielle Gäste empfangen wurden. Bei ihrem Bau wurde eine Reihe von Neuigkeiten übernommen. Der Weg nach Točník ist gewunden und bietet schöne Ausblicke nicht nur auf die Burg, sondern auch in die weite Umgebung.   

Die Aufforderung zum Bau der Burg gab König Wenzel IV. unmittelbar nachdem die nahegelegene Burg Žebrák abbrannte. Es ist fast unvorstellbare, dass eine so weiträumige Burg in nur vier Jahren von den damaligen Baumeistern errichtet werden konnte. Sie nutzten dabei eine Reihe baulicher Neuigkeiten. Als eine der ersten Burgen hatte Točník keinen Verteidigungsturm, sondern nur ein durchdachtes System von Zwingern. Als eine der ersten Burgen wurde sie zentral beheizt – sie hatte nämlich interessant angelegte Kamine, die die ganze Burg erwärmen konnten.   

Točník diente nicht nur für die Jagdfreuden des Königs, sondern war auch für repräsentative Zwecke und den offiziellen Empfang von Gästen bestimmt. Der große Saal im zweiten Stock übertrifft in seinen Maßen sogar die bis zu diesem Zeitpunkt größten repräsentativen Säle auf Karlstein, Křivoklát oder der Prager Burg.  

  • Interessantes: Wenzel IV. ließ ein Viertel des königlichen Schatzes auf Točník überführen und aufbewahren. Die Truhe für seine Aufbewahrung wurde teilweise zugemauert, damit sie niemand entwenden konnte.  

An Točník haben Bären sowie Fledermäuse Gefallen gefunden. Bereits viele Jahre leben hier die Pelzträger Agáta und Martin. Den Königspalast nutzen die Großen Mausohren als Sommerunterschlupf, von denen sich hier an die 400 versammeln, um auf Točník ihre Jungen sicher auf die Welt zu bringen und aufzuziehen. Jeden Abend unternehmen sie dann einen halsbrecherischen Ausflug mit dem Kopf nach unten über die schwarze Küche und durch die offenen Burgfenster in die umliegenden Wälder. Sehen können Sie sie während einer gewöhnlichen Besichtigung der Burg sowie während dem traditionellen gemeinsamen Beobachten, das immer Ende August veranstaltet wird. 

  • Tipp für Sie: Im Juli und im August können Sie Točník bei einer kommentierten Führung besichtigen. Während der Sommersaison bieten sich jederzeit freie Besichtigungen ohne Reiseführer an. Auf diesen werden Sie mit gedruckten Texten und einem Plan ausgestattet, damit Ihnen nichts entgeht!  

Točník bleibt bis heute eine Landschaftsdominante am Rande des Landschaftsschutzgebiets Křivoklátsko. Schöne Ausblicke nicht nur auf die Burg genießen Sie, wenn Sie sich auf Erkundungstour auf einige der vielen umliegenden markierten Wanderwege begeben. Wenn der Aufstieg zur Burg Sie aber etwas mehr erschöpft hat und Sie keine Lust auf eine längere Tour haben, dann planen Sie einen Besuch der älteren der Burgschwestern, Žebrák, nicht weit von Hořovice, ein, wo Sie nicht nur eines, sondern gleich zwei Schlösser finden. Oder schauen Sie bei den Nachbarn auf Schloss Zbiroh vorbei, wo Alfons Mucha das Slawische Epos schuf. 

Burgruine Točník

Kontaktdaten

Adresse:

Hrad Točník, 267 51 Zdice

E-mail:

tocnik@npu.cz

Telefon:

+420 778 761 741

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